E-Mail-Kommunikation bei ME/CFS und Post Covid

Sehr geehrte Menschen mit ME/CFS oder Long Covid, die bei mir in Betreuung stehen!

Über die letzten Jahre habe ich versucht, so viele Anfragen wie möglich per Mail abzuarbeiten. Dies ist einerseits deswegen passiert, weil Ordinationstermine aufgrund der großen Nachfrage knapp waren. Andererseits aber auch mit dem Blick darauf, dass chronische Erkrankung teuer ist und jeder gesparte Euro helfen kann.

Leider hat dieses Vorgehen an Rekordtagen zu bis zu 120 erhaltenen und bis zu 90 beantworteten (ich weiß, Ihre war nicht immer darunter…) Mails pro Tag geführt. Das ist neben der Kernarbeit in der Ordination schon länger nicht mehr bewältigbar.

Ich muss deswegen die Kommunikation per E-Mail reglementieren und habe einige Bitten an Sie, um alles effizienter zu gestalten. So bleibt mehr Zeit für das, was wirklich relevant ist – nämlich die Bearbeitung Ihrer Anliegen.

Welche Mails kann ich beantworten?

Aus Zeitgründen ist es mir nur mehr möglich, Mails mit folgenden Inhalten zu bearbeiten:

  • Rezeptanfragen (siehe auch unten)
  • Anfragen bezüglich Kontrollterminen
  • Anfragen bezüglich Erstterminen, die nicht Post Covid oder ME/CFS betreffen. Bitte beachten Sie, dass bei Post Covid und ME/CFS das Problem nicht im Ersttermin an sich, sondern an der mangelnden Kapazität zur Weiterbetreuung liegt. Aus aktuellem Anlass muss ich darauf hinweisen, dass bei Terminen, die unter Angabe anderer Gründe vereinbart wurden, wo es aber offenkundig um ME/CFS geht, eine Weiterbetreuung über diesen Einzeltermin hinaus aus eben diesen Kapazitätsgründen nicht möglich ist.
  • Vereinbarte Rückmeldungen bzw. Rückmeldungen zum Verlauf mit von mir verordneter Medikation – diese Nachrichten bitte möglichst kurzhalten!
  • Ausstellen von Überweisungen/Anträgen/Attesten – dies ist aber vom Inhalt abhängig. Als Beispiel: Überweisung zum Labor ist kein Problem, längeres Attest für Behördentermine ist nur mit Termin möglich

Ausführlichere Anfragen kann ich leider nicht mehr bearbeiten. Diesbezüglich würde ich Sie bitten, zur Besprechung Ihrer Anliegen einen Termin zu vereinbaren.

Bitte beachten Sie auch, dass ich kein 24/7-Monitoring der erhaltenen Mails leisten kann. Für medizinische Notfälle wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen.

Wichtige Informationen zu Rezeptanfragen

Damit ich Ihnen Rezepte, egal ob elektronisch oder ausgedruckt, ausstellen kann, muss einmal pro Quartal die E-Card in meiner Ordination gesteckt werden. Eine Alternative ist die E-Freigabe, die Sie mit über die MeineSV-App erteilen können. Details dazu finden Sie auf chipkarte.at.

Bitte stellen Sie vor Ihrer Rezeptanfrage sicher, dass eine E-Freigabe bereits erteilt ist. Falls Sie von ELGA abgemeldet sind, würde ich um entsprechende Information bitten.

Um sicherzustellen, dass Rezeptanfragen zeitgerecht beantwortet werden, würde ich Sie bitten, diese zu den Ordinationsöffnungszeiten zu übermitteln.

Bitten bezüglich Übermittlung von Befunden

Es spart in der Bearbeitung – und damit auch bei der sinnvollen Erfassung der Inhalte! – sehr viel Zeit, wenn Dokumente wie Befunde in einem leicht lesbaren Format übermittelt werden. Wenn möglich würde ich Sie daher um folgendes bitten:

  • Keine abfotografierten Befunde, allein aufgrund der damit verbundenen Dateigröße
  • Generell bitte darauf achten, möglichst die übermittelte Dateigröße zu reduzieren
  • Übermittelung der Dateien in korrekter Leserichtung
  • Idealerweise sollten Befunde eingescannt als einzelnes Dokument übermittelt werden

Ich muss auch darauf hinweisen, dass ich, außer wenn dies anders besprochen wurde, Befunde aus Zeitgründen nur im Rahmen von Terminen lesen und besprechen kann. Sie können mir gerne Befunde und auch Gesprächsleitfäden/Fragen (in möglichst strukturierter Form) für einen Termin schon vorab übermitteln, im Normalfall werde ich aber erst im Termin die Zeit haben, diese zu lesen. Gleiches gilt, außer anders vereinbart, für nach dem Termin übermittelte Befunde.